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Kampf

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Im Kung Fu To’A ist der Kampf kein Wettkampf. Es gibt keine Gegner, sondern Partner und es geht nicht darum, zu punkten. Im Zweikampf arbeiten beide Partner füreinander und miteinander, um sich gegenseitig eine körperliche und geistige Weiterentwicklung zu ermöglichen. Eine Verbesserung der Techniken führt auch zu einem verbesserten Verständnis der Anwendungen. Der Kampf als Schatten-, Leicht- oder Vollkontaktkampf bietet den Kung-Fu-Kas (Kung-Fu-Schüler) die Möglichkeit, Techniken und Schnelligkeit, Reaktions- und Einschätzungsvermögen sowie Distanz zu trainieren. Gleichzeitig werden sich die Kung-Fu-Kas über die Kraft und damit auch die Gefährlichkeit ihrer Techniken bewusst.

Kampf Charly & Markus
Kampf Charly & Markus

Im Freikampf arbeiten wir mit und ohne Schutzkleidung. Der Vollkontaktkampf wird ausschließlich mit Westen, Handschuhen und diversen Schonern trainiert. Dies garantiert den Schutz vor unkontrollierten oder unerwarteten Aktionen des Partners. Da sich die Kung-Fu-Kas in einem Lernprozess befinden und den Kampf trainieren, tragen diese Erfahrungen auch zu einem respektvollen Umgang miteinander bei. Der Kampf mit leichtem Kontakt und ohne Schutzbekleidung sowie der Schattenkampf bieten den Kung-Fu-Kas die Chance, miteinander geeignete Kontertechniken zu erarbeiten und zu trainieren. Wir legen großen Wert darauf, dass sich die Kung-Fu-Kas im Kampftraining gegenseitig die Möglichkeit geben, voneinander zu lernen, unabhängig davon, ob sie Anfänger oder Fortgeschrittene sind.

 

Körperabhärtung

  Abhärtung Regina & Li
 

Zur Vorbereitung von Körper und Geist auf den Kampf trainieren wir die Körperabhärtung. Hier wird der Kung-Fu-Ka mit dem Körperkontakt vertraut gemacht, indem er mit einem oder mehreren Partnern abgesprochene Techniken auf bestimmte Körperregionen übt. Ziel ist es, die Angst und den ersten Schreck der Berührung zu verlieren und geistig wie körperlich mit einem Schlag oder Tritt umzugehen. Im Kampf kann es immer wieder zu Situationen kommen, in denen der Kung-Fu-Ka eine Aktion des Partners falsch einschätzt und so in einen Tritt hineinläuft, eine Abwehr gegen einen Schlag nicht rechtzeitig ausführt oder Ähnliches. Daher werden besonders die Beine, die Flanken, der Rücken, der Bauch und die Arme durch Tritt- und Schlagkombinationen abgehärtet. Indem der Kung-Fu-Ka diese Kombinationen zum Einen an einem Partner durchführt, aber auch selbst im Mittelpunkt der Angriffe steht, kann er diese Techniken üben. Dadurch trainiert er gleichzeitig seinen Fokus, die Präzision der Ausführung sowie den kontrollierten Einsatz seiner eigenen Kraft.